Geschichte
Die Liechtensteinische Akademische Gesellschaft (LAG) wurde im Januar 1951 von einer Gruppe junger und initiativer Akademiker und Studenten gegründet. Ihr Ziel war gemäss Gründungsstatuten «das Studium kultureller, staatspolitischer, sozialer, philosophischer und religiöser Fragen». Sie wollten dadurch Einfluss auf das kulturelle Leben in Liechtenstein nehmen, das gegenseitige Verständnis zwischen Akademikern und Volk fördern sowie die gegenseitige Freundschaft pflegen.

Gründungsmitglieder waren:
  • Gerard Batliner (1928–2008)
  • Georg Malin (*1926)
  • Felix Marxer (1922–1997)
  • Rudolf Wenaweser (1925–2007)

Die LAG organisierte zahlreiche Vortrags- und Diskussionsabende, gesellige Anlässe und Exkursionen. 1972 wurde auf Initiative von Gerard Batliner der Verlag der Liechtensteinischen Akademischen Gesellschaft gegründet. Mit der Herausgabe der Schriftenreihen «Liechtenstein – Politische Schriften» und «Kleine Schriften» wurde die LAG auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die erste Publikation der Politischen Schriften trug den Titel «Fragen an Liechtenstein» und enthielt die Referate einer Vortragsreihe, in denen LAG-Mitglieder eine sachkritische Standortbestimmung des Kleinstaates Liechtenstein vorgenommen und neue Leitideen formuliert hatten.