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Sonntag, 05.01.2014
Liechtenstein und die Schweiz: Eine völkerrechtliche Untersuchung
Dieter J. Niedermann
Nr. 5 (1975)
Ladenpreis CHF: 25.00

Beschreibung:

Zu keinem anderen Land besitzt Liechtenstein so enge Beziehungen wie zur Schweiz. Die zwischenstaatlichen Verträge, im wesentlichen nach dem Ersten Weltkrieg entstanden, haben sich in den verschiedenen Entwicklungsphasen der beiden Staaten und unter wechselnden und zeitweise schwierigen europäischen und weltweiten politischen Verhältnissen bewährt und im grossen und ganzen als anpassungsfähig erwiesen. Diese Verträge sind nun Gegenstand der vorliegenden Arbeit von Dieter J. Niedermann. Zuerst zeigt der Autor in kritischer Analyse die Eigenstaatlichkeit Liechtensteins auf und legt damit indirekt auch dar, dass die enge völkerrechtliche Verbindung der beiden Staaten der Souveränität des viel kleineren Partners keinen Abbruch tat – ja die Verbindung durfte, einhergehend mit der wirtschaftlichen und kulturellen Stärkung des Fürstentums, gerade auch einen Ausbau der internationalen Stellung Liechtensteins mit ermöglicht haben. Der Autor unterzieht sodann das verzweigte zweiseitigeVertragswerk einer eingehenden Untersuchung und entwickelt hernach Ideen zu einer ausgeglicheneren Ausgestaltung der beiderseitigen Beziehungen. Niedermann sieht die Lösung in einer vermehrten partnerschaftlichen Zusammenarbeit, die etwa durch die Einsetzung gemeinsamer volkerrechtlicher Organe verstärkt werden könnte. 176 Seiten, broschiert, ISBN 3-7211-1005-6, 1976 Verkaufspreis CHF 25, € 17.80