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Samstag, 11.01.2014
Die Stellvertretung des Fürsten
Edwin Loebenstein, Georg Schmid, Dietmar Willoweit
Nr. 11 (1985)
Ladenpreis CHF: 21.00

Beschreibung:

Am 26. August 1984 wurde Erbprinz Hans-Adam von Fürst Franz Josef II. von und zu Liechtenstein mit der Ausübung aller ihm zustehenden Hoheitsrechte betraut und zum Stellvertreter des Landesfürsten bestellt. Dieser Akt wurde mit dem Ziel der Vorbereitung für die Regierungsnachfolge begründet. Kurz zuvor war eine neue Verfassungsbestimmung geschaffen worden, wonach eine Stellvertretung des Fürsten wegen vorübergehender Verhinderung oder zur Vorbereitung für die Regierungsnachfolge eingerichtet werden kann. Gleichzeitig wurde die bisher geltende Regelung der Verfassung aufgehoben, welche besagte, dass der Landesfürst bei längerer Abwesenheit vom Lande einen Stellvertreter ins Land entsenden wird. Im Zusammenhang mit der Aufhebung der alten und der Schaffung der neuen Verfassungsbestimmung stehen die beiden in diesem Band abgedruckten, Sachverständigenberichte von Georg Schmid und von Edwin Loebenstein. Schmid werden erörtert Fragen der monarchischen Stellvertretung und der Regentschaft in den deutschen Erbmonarchien und stellt Begriffe klar. Loebenstein zeigt überdies auf, dass der hoheitliche Akt der Einrichtung einer Stellvertretung immer auch der Gegenzeichnung des Regierungschefs bedarf. Ein dritter Beitrag von Dietmar Willoweit behandelt, ausgehend von den Arbeiten von Schmid und Loebenstein, Grundfragen der Auslegung der Verfassung des Fürstentums Liechtenstein im Lichte seiner spezifischen Verfassungsentwicklung und -systematik. In Übereinstimmung damit werden dann im besonderen Inhalt und Umfang der alten und der neuen Regelung über die Stellvertretung interpretiert. 133 Seiten, broschiert, ISBN 3-7211-1011-0, 1985 Verkaufspreis CHF 21.00, € 15.00