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Mittwoch, 18.06.2014
Das Recht auf einen ordentlichen Richter in der liechtensteinischen Verfassung
Christian Gstöhl
Nr. 31 (2000)
Ladenpreis CHF: 75.00

Beschreibung:

Justitia, die in der einen Hand die Waagschale hält, mit welcher sie das Recht abwägt, und mit der anderen das Schwert führt, mit dem sie es behauptet, trägt eine Augenbinde. Das Schwert ohne die Waage wäre nackte Gewalt, die Waage ohne das Schwert Ohnmacht des Rechts. Waagschale und Schwert ohne die Augenbinde jedoch würden Parteilichkeit des Richters und mangelnde Sachbezogenheit in der richterlichen Entscheidungsfindung bedeuten. Artikel 33, Abs. 1 der liechtensteinischen Landesverfassung repräsentiert diese Augenbinde Justitias, indem er in umfassender Weise das Recht auf einen ordentlichen Richter garantiert. Dieses Fundamentalrecht, welches ein notwendiges Element der Rechtsstaatlichkeit darstellt, bildet den Gegenstand dieses Buches. In einem ersten Schritt werden die theoretischen Grundlagen entwickelt sowie die Entstehung und der Inhalt der Verfassungsnorm im Allgemeinen aufgezeigt. In einem zweiten Schritt wird dann die Umsetzung der Garantie auf einen ordentlichen Richter durch den liechtensteinischen Gesetzgeber in der Praxis überprüft, wobei vorhandene Defizite nicht verschwiegen werden. 302 Seiten, broschiert, ISBN 3-7211-1045-5, 2000 Verkaufspreis CHF 75.00, € 53.50